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SEO-Guide für B2B: Der umfassende Überblick zur Suchmaschinenoptimierung

21. März 202515 Min. Lesezeitgrowth pilots Team
SEO-Guide für B2B: Der umfassende Überblick zur Suchmaschinenoptimierung

Sie möchten einen Überblick zum Thema SEO gewinnen? Endlich genau wissen, was, wie und warum? Dann sind Sie hier genau richtig: Auf dieser Seite haben wir einen umfassenden Überblick rund um die Suchmaschinenoptimierung für B2B-Unternehmen zusammengestellt.

Definition – Was ist SEO?

Suchmaschinenoptimierung, oder englisch Search Engine Optimization (SEO), ist ein Teilgebiet des Suchmaschinenmarketings (SEM). SEO beinhaltet alle Maßnahmen, die darauf abzielen, dass Websites auf höheren Plätzen im organischen (unbezahlten) Suchmaschinenranking erscheinen.

In der Regel ist dabei die Optimierung der Auffindbarkeit in Google gemeint. Aber auch für andere Suchmaschinen wie Bing, Yahoo oder Yandex können Sie durch gezielte Optimierungen die Rankingposition beeinflussen. Neben Websites spielen auch die jeweiligen Bilder-, Video- und Nachrichtensuchen eine wichtige Rolle. Der Begriff SEO wird darüber hinaus auch für die Optimierung in alternativen Suchsystemen wie Amazon, YouTube oder Jameda verwendet.

Was macht ein SEO-Manager bzw. eine SEO-Managerin?

Zu den Aufgaben eines SEO-Managers gehört die Umsetzung, Planung und Koordination aller Maßnahmen, die darauf abzielen, die Sichtbarkeit einer Website in Suchmaschinen zu verbessern. Neben fundierten Kenntnissen in HTML/CSS und den gängigen Content-Management-Systemen ist eine gute Kommunikationsfähigkeit unverzichtbar – denn ein SEO-Manager leitet nicht nur das interne SEO-Team, sondern fungiert auch als Schnittstelle zwischen verschiedensten Abteilungen und ist oftmals das Sprachrohr in der Kommunikation mit Kunden.

Typische Aufgaben eines SEO-Managers:

  • Erreichbarkeit und Crawlbarkeit der Website sicherstellen
  • Keyword-Recherche und -Analyse
  • Monitoring und Controlling der durchgeführten Maßnahmen sowie Aufbereitung der Analysen
  • Schnittstelle zu anderen Dienstleistern und Abteilungen (z. B. Design, Redaktion, IT, Sales, Social)
  • Marktanalysen
  • Content-Planung und -Optimierung (z. B. Landingpages, Blog)
  • Aufbau von Links und Kooperationen
  • Optimierung des Nutzerverhaltens / UX
  • Kontinuierliche Weiterbildung in Bezug auf SEO- und Marketing-Trends

Marktführerschaft Google

Klarer Spitzenreiter bei den Suchmaschinen ist Google – mit einem Marktanteil von rund 70 % bei Desktop-Suchen und über 90 % bei mobilen Suchen. Eine Monopolstellung, die Google so schnell nicht verlieren wird. Wenn von Suchmaschinenoptimierung die Rede ist, ist daher in der Regel die Optimierung für den Suchmaschinengiganten gemeint.

Grundsätzlich helfen die meisten Google-Optimierungen auch anderen Suchmaschinen wie Bing oder Yahoo dabei, die Inhalte und Website-Struktur zu verstehen. Im Gegensatz zum Marktführer sind die Algorithmen der Wettbewerber tendenziell aber weniger ausgereift. Das bedeutet: Insbesondere technische Maßnahmen wie Auszeichnungen mit schema.org können dort eine deutlich höhere Relevanz haben als bei Google. Für international tätige Unternehmen lohnt sich daher ein Blick auf die Marktanteile im jeweiligen Zielland.

SEO vs. SEA

Neben der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist Suchmaschinenwerbung (SEA) der am häufigsten genutzte Kanal im Online-Marketing. In beiden Fällen werden Nutzer angesprochen, die bereits aktiv auf der Suche nach einem Produkt oder einer Information sind.

Unter SEA (= Search Engine Advertising) versteht man das Schalten von bezahlten Anzeigen in den Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google oder Bing. Die Anzeigen werden bei zuvor eingebuchten Keywords ausgespielt und oberhalb der organischen Suchergebnisse angezeigt.

Damit hat SEA im Vergleich zu SEO den entscheidenden Vorteil, dass Sie bei entsprechendem Werbebudget auch mit einer neuen Website sofort sichtbar sind. Nachteile der bezahlten Anzeigen sind allerdings die fortlaufenden Kosten und die hohe Abhängigkeit von den Klickpreisen: Schalten Sie die Anzeigen ab, sind Sie von einem Moment auf den anderen nicht mehr sichtbar.

Vergleichstabelle: SEO und SEA im Überblick

Mehr zu den Unterschieden und Synergieeffekten finden Sie in unserem Beitrag: SEO? SEA? Oder doch beides? – So nutzen Sie clever Synergieeffekte beider Kanäle

Was unterscheidet B2B SEO und B2C SEO?

Sowohl das Ziel – online gefunden zu werden – als auch das Handwerkszeug sind im B2B und im B2C grundlegend gleich. Dennoch sehen sich Suchmaschinenoptimierer je nach Branche mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert.

Customer Journey

Die Customer Journey im B2B-Sektor unterscheidet sich vom B2C-Bereich in der Regel durch folgende Merkmale:

  • Die Customer Journey im B2B ist deutlich länger
  • An der Kaufentscheidung im B2B sind mehrere Personen beteiligt (Buying Center)
  • Die Buyer Personas sind deutlich spitzer (kein Massenmarkt)

Im B2B ist es daher von entscheidender Bedeutung, möglichst früh in der Customer Journey präsent zu sein und Inhalte für alle am Kaufprozess beteiligten Personen bereitzustellen.

Anforderungen an den Content

Grundsätzlich gelten beim Schreiben von B2B-Texten dieselben Best Practices wie für Online-Texte für B2C-Kunden. Und doch gibt es einige Feinheiten zu beachten:

Emotionen und Storytelling? Ja, aber richtig. Auch wenn B2B-Kunden nach vielen Informationen lechzen, sind sie denselben Menschen, die privat Serien schauen und online shoppen. Auch B2B-Kunden möchten sich nicht durch seelenlose Textwüsten durcharbeiten müssen. Dass seriös und humorvoll kein Widerspruch sein müssen, zeigen wir in diesem Beitrag: Texten im B2B: Seriös und witzig ist kein Widerspruch

Genauso wenig ist Storytelling im B2B ein Tabu. Im Gegenteil: Betten Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in eine Story ein, in der sich Ihre Buyer Persona wiederfindet – zum Beispiel, indem Sie Ihre Bestandskunden zu Wort kommen lassen. Mehr dazu: Wie Sie mit Storytelling Ihre Kunden begeistern – auch im B2B

Höhere Informationsdichte. Im B2B haben wir es häufig mit erklärungsbedürftigen Produkten zu tun. Anders als im B2C-Bereich müssen Sie bei Ihren Kunden kein Bedürfnis nach Ihrem Produkt schaffen – der Nutzer sucht bereits aktiv nach einer Lösung für sein Problem. Stattdessen müssen Sie Ihren zukünftigen Kunden klarmachen, warum Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt am besten geeignet ist. Im B2B gelingt dies weniger mit emotionalen Inhalten, sondern vor allem mit Informationen – noch besser: mit (Fall-)Studien und Fakten.

Keywords mit geringem Suchvolumen

Während im B2C die Suchvolumina schnell fünfstellig werden, tendieren die Suchvolumina relevanter Keywords im B2B häufig gegen null. Dafür ist der Wettbewerb in der Regel auch deutlich geringer. Es kann sich also lohnen, mit vergleichsweise geringem Aufwand auf diese Keywords zu optimieren – immerhin ist der Wert eines Leads deutlich höher als bei vielen B2C-Produkten. Mehr dazu: Keywords mit geringem Suchvolumen – lohnt sich die SEO-Optimierung?

Warum ist SEO relevant für Ihr Business?

Suchmaschinen sind heutzutage der Dreh- und Angelpunkt bei der Informationsbeschaffung. Kaum jemand nimmt noch ein Branchenbuch zur Hand, um einen passenden Dienstleister zu finden.

SEO ist somit für alle Unternehmen relevant, die eine eigene Website haben. Denn Fakt ist: Websites ohne Top-Platzierungen bei Google sind so gut wie unsichtbar und werden nur selten oder gar nicht angeklickt. Wer die Chancen einer Online-Präsenz nicht nutzt, verliert potenzielle Kunden, die bereits aktiv nach einem Produkt oder einer Dienstleistung suchen.

Vorteile von Suchmaschinenoptimierung

Was viele abschreckt: Beim SEO gibt es keine Standardlösung und keine Erfolgsgarantie. Im Vergleich zu anderen Online-Marketing-Kanälen fallen recht hohe Initialkosten an, und die ersten Ergebnisse lassen gut und gerne ein paar Monate auf sich warten.

Wer allerdings die Geduld aufbringt und mittel- und langfristig plant, kann sich über diverse Vorteile freuen:

  • Nachhaltigkeit: Im Gegensatz zu SEA ist SEO-Traffic nachhaltig. Auch wenn Sie das Marketing-Budget für einige Monate pausieren, kommen weiterhin organische Besucher.
  • Vorteile des Pull-Marketings: Der Kunde ist bereits interessiert und damit für Sie als Werbetreibenden besonders relevant.
  • Deutlich höhere Akzeptanz: SEO wird nicht als Werbung wahrgenommen und führt tendenziell zu deutlich mehr Klicks als bezahlte Anzeigen.
  • Steigerung der Markenbekanntheit durch Präsenz auf den Ergebnisseiten.
  • Frühe Ansprache in der Customer Journey: Zu jeder Phase der Customer Journey können spezifische Inhalte bereitgestellt werden. Daher ist SEO eines der wichtigsten Instrumente, um potenzielle Kunden frühzeitig auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen.

Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung?

Laut eigenen Angaben bezieht Google für die Bestimmung der Rankingpositionen über 200 Faktoren mit ein. Welche das genau sind, legt der Suchmaschinenriese nicht offen. Nur einige wenige, wie die Ladegeschwindigkeit, sind offiziell bestätigt. Die Relevanz anderer Faktoren wird in der SEO-Szene kontrovers diskutiert, wieder andere sind lediglich Spekulation.

Google-Rankingfaktoren

Studien zu den Rankingfaktoren von Google gibt es viele (z. B. von Searchmetrics oder Backlinko). Diese sind in vielen Fällen aber wenig aussagekräftig und mit Vorsicht zu genießen. Zu den Rankingfaktoren, die als relativ sicher gelten, zählen unter anderem:

  • Linkautorität (Anzahl und Qualität der Backlinks auf eine Website)
  • Relevanz des Inhalts für die Suchanfrage
  • Holistischer Content
  • Ladezeit
  • Keywords im Title Tag
  • Länge der Inhalte
  • Verweildauer

Google Updates

Suchmaschinen verbessern regelmäßig ihren Algorithmus, um die Qualität der Suchergebnisse zu erhöhen. Pro Jahr führt Google hunderte solcher Anpassungen durch. Die meisten dieser Änderungen geschehen unbemerkt und werden nicht angekündigt.

Andere Updates wiederum – etwa das BERT- oder das Penguin-Update – haben große Wellen geschlagen und zu deutlichen Verschiebungen der Rankings geführt. Zugleich versuchen Google und Co. mit Updates, Suchmaschinen-Spam und Manipulationsversuche zu bekämpfen. Die Abstrafung reicht bis hin zum Ausschluss aus dem Index.

Schritt für Schritt zur B2B-SEO-Strategie

Die Komplexität von Suchmaschinenoptimierung hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Einfach loszulegen ohne vorherige Auseinandersetzung mit Buyer Persona, Customer Journey und den Marketing-Zielen ist riskant – ein Arzt würde schließlich auch nicht einfach drauflos operieren, ohne zuvor eine gründliche Anamnese durchgeführt zu haben. Daher steht die SEO-Strategie immer am Anfang einer SEO-Reise.

Schritt 1: Buyer Persona entwickeln

Im Gegensatz zum B2C-Bereich richten wir uns im B2B an einen Nischenmarkt. Die Zielgruppe ist sehr spitz. Daher ist es unumgänglich, die Probleme, Bedürfnisse und Wünsche der Wunschkunden genauestens zu kennen. Nur so können diese zielgenau angesprochen und Streuverluste minimiert werden.

Schritt 2: SEO-Audit

Der SEO-Audit ist das Herz einer jeden SEO-Arbeit. Er zeigt, was schon gut funktioniert, wo es noch hakt und wo ungenutzte Potenziale liegen. Im Großen und Ganzen betrachten SEO-Experten bei ihrer Analyse die Bereiche Technik, Content, OnPage und Usability sowie die Backlink-Struktur.

Schritt 3: Kick-off-Meeting

Für den Erfolg eines SEO-Projektes ist ein enger Austausch zwischen SEO-Dienstleister und Kunde entscheidend. Neben dem Kennenlernen aller Projektbeteiligten werden im Kick-off-Meeting die Ergebnisse des SEO-Audits vorgestellt und Maßnahmen besprochen.

Schritt 4: SEO-Roadmap

Nachdem die wichtigsten Hebel feststehen und Prozesse und Aufgabenteilung zwischen Dienstleister und Kunde abgeklärt sind, gibt eine SEO-Roadmap allen Projektbeteiligten eine Orientierung über den zeitlichen Rahmen.

Aufbau und Ablauf eines idealen SEO-Projektes

Ausführlich dazu: B2B SEO-Strategie – Schritt für Schritt zum SEO-Erfolg

SEO-Teildisziplinen

Suchmaschinenoptimierung setzt sich aus mehreren Teildisziplinen zusammen, die mehr oder weniger stark voneinander abhängig sind und sich gegenseitig beeinflussen.

OnPage

Behalten Sie immer im Hinterkopf: Google will den Nutzer glücklich machen. Darum muss Ihre Website den Nutzer rundum zufriedenstellen. Der erste Schritt zur Optimierung einer Webpräsenz sollte immer der Blick auf die Website selbst sein.

Unter OnPage-Optimierung versteht man technische, inhaltliche und strukturelle Optimierungen auf einer Website. Ziel ist es, die Website so zu optimieren, dass sie für Suchmaschinen gut zugänglich ist. Dazu gehört unter anderem sicherzustellen, dass eine Website überhaupt indexiert und für Webcrawler zugänglich ist. Weiterhin helfen Elemente wie strukturierte Daten und Keywords Suchmaschinen, die Inhalte einer Seite besser zu verstehen. Aber auch Maßnahmen wie eine Reduzierung der Ladezeit oder eine gute mobile Nutzbarkeit sind Bestandteil der OnPage-Optimierung.

Folgende SEO-Elemente spielen im Rahmen der OnPage-Optimierung eine wichtige Rolle:

  • Google Snippets optimieren (Title und Description)
  • Platzierung von Keywords
  • Optimierung von Bildern (u. a. Alt-Tags)
  • Interne Verlinkungen
  • URL-Design
  • Vermeidung von Duplicate Content
  • Ankertexte
  • Optimierung und Formatierung der Headlines (H1–H4)

Ausführlich dazu: OnPage SEO – ein Leitfaden

Tools zur OnPage-Optimierung

Insbesondere für kleinere Seiten liefern kostenlose Tools erste wichtige Daten. Bei größeren Websites lohnt sich aufgrund der Komplexität allerdings schnell ein professionelles SEO-Tool.

Kostenlose Tools von Google – einige extrem leistungsfähige Tools werden von Google selbst kostenlos zur Verfügung gestellt:

  • Google PageSpeed Insights (Empfehlungen zur Reduzierung der Ladezeit)
  • Structured Data Testing Tool (Überprüfung von strukturierten Daten)
  • Mobile-Friendly Test (Darstellung auf Mobilgeräten)
  • Google Search Console (u. a. Keyword-Rankings, Indexierungsprobleme)

Ein Vorteil der Google-Tools: Die Ergebnisse entsprechen stets den aktuellsten Anforderungen der Suchmaschine.

Weitere kostenlose SEO-Tools:

  • technicalseo.com (u. a. Sitemap-Generator, robots.txt-Test)
  • SEOquake (Browser-Erweiterung, OnPage-SEO-Audit)
  • AnswerThePublic (Ideenfindung für Content)
  • seorch.de (Auswertung des Ist-Stands)
  • Siteliner (Check auf Duplicate Content)
  • Sistrix Snippet Generator (Title und Description optimieren)

Kostenpflichtige SEO-Tools bieten ein Rundum-sorglos-Paket: Backlinks analysieren, Keyword-Rankings überwachen, technische Fehler aufdecken und Content optimieren. Ein kleiner Nachteil ist oftmals die Komplexität – gerade Anfänger fühlen sich von der Vielzahl der Möglichkeiten schnell überfordert. Hier ist es sinnvoll, für die Auswertung der Daten mit einer SEO-Agentur zusammenzuarbeiten. Gängige Tools: Screaming Frog SEO Spider (bis 500 URLs kostenlos), SEMrush, Sistrix, Ryte, Searchmetrics, Xovi, Ahrefs und Seobility.

Technisches SEO

Technisches SEO ist genau genommen Bestandteil der OnPage-Optimierung. Allerdings ist dieser Bereich in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, weswegen er häufig als eigene Disziplin betrachtet wird.

Einfach gesagt versteht man unter Technical SEO alle Maßnahmen, die dafür sorgen, dass Suchmaschinen problemlos auf eine Seite zugreifen können. Technisches SEO ist gewissermaßen die Voraussetzung dafür, dass weitere SEO-Maßnahmen greifen können. Erfahrungsgemäß ist es immer dann besonders wichtig, wenn Websites neu erstellt oder einem Relaunch unterzogen werden.

Zu den wichtigsten technischen SEO-Optimierungen gehören:

  • Regelmäßiger Check auf Seitenfehler in der Google Search Console
  • URL-Struktur optimieren
  • robots.txt kontrollieren und Sitemap.xml hochladen
  • Breadcrumb-Menü einfügen
  • Strukturierte Daten einsetzen
  • Länge der Klickpfade limitieren
  • Canonical Tags implementieren
  • 404-Seiten überprüfen
  • Weiterleitungen setzen
  • Ladegeschwindigkeit verbessern
  • Mobile Optimierung sicherstellen
  • Text-Formatierungen prüfen
  • Duplicate Content vermeiden
  • hreflang-Tags bei mehrsprachigen Seiten überwachen

OffPage

Analog zu OnPage versteht man unter OffPage alle Maßnahmen, die außerhalb einer Website stattfinden. In der Regel geht es hierbei um den Aufbau von Links auf die eigene Website (Linkbuilding).

Für Suchmaschinen sind Anzahl und Qualität der Backlinks ein wichtiges Rankingsignal. Sie sind ein Zeichen dafür, dass eine Seite Relevanz und Autorität besitzt und daher auch von anderen Websites verlinkt wird.

Noch vor einigen Jahren war es eine vielversprechende Maßnahme, Backlinks aus aller Herren Länder einzukaufen – unabhängig von der Qualität der verlinkenden Seite. Wer heute noch so vorgeht, riskiert eine Abstrafung. Google ist mittlerweile sehr gut darin, die Qualität einer Verlinkung zu bewerten. Bewertungskriterien sind unter anderem der Ankertext, die Position des Links, die inhaltliche Relevanz sowie die Autorität der verlinkenden Seite.

Mögliche Linkbuilding-Maßnahmen:

  • Veröffentlichung von Gastbeiträgen auf anderen Websites
  • Pressearbeit
  • Eintragung in Verzeichnisse
  • Linkkauf (mit Vorsicht zu genießen)
  • Linkanfragen an Geschäftspartner, Lieferanten und Kunden
  • Verlinkung passender Inhalte zwecks Rückverlinkung
  • Anbieten hilfreicher Inhalte (z. B. Infografiken)
  • Influencer Marketing
  • Blogparaden

Online-Marketing-Disziplinen mit Synergien

Content-Marketing

Content Marketing gilt streng genommen nicht als Unterdisziplin der Suchmaschinenoptimierung, sondern als eigene Online-Marketing-Disziplin – allerdings mit engen Verbindungen zu SEO. Beide Bereiche wachsen immer mehr zusammen.

Im Content Marketing geht es darum, Inhalte zu produzieren, die ein bestimmtes Vermarktungsziel verfolgen. Die Inhalte – z. B. Blogartikel, Whitepaper oder Videos – konsumieren und verbreiten die Nutzer um ihrer selbst willen, weil sie unterhaltsam und hilfreich sind. Ziel ist es, Leads zu generieren sowie Reichweite aufzubauen. Ein großer Vorteil: Content Marketing ist über alle Phasen der Customer Journey ein geeignetes Marketinginstrument.

Fakt ist: SEO ohne gute Inhalte funktioniert heutzutage nicht mehr. Die Gründe liegen auf der Hand:

  • Regelmäßige neue Inhalte (Freshness) sind ein wichtiger Rankingfaktor. Mit Content Marketing werden Sie dem gerecht.
  • Backlinks sind nach wie vor ein wichtiger Rankingfaktor. Relevante Inhalte mit Mehrwert werden häufig geteilt und verlinkt.
  • Google wird immer besser darin, Inhalte mit Mehrwert zu erkennen. Content Marketing liefert Ihnen zielgruppengerechte Inhalte.

Oder anders ausgedrückt: SEO braucht Inhalte, und Content Marketing liefert diese. Umgekehrt braucht Content Marketing SEO, damit die Inhalte überhaupt gefunden werden. Mehr dazu: Was sind Pillar Pages? Best Practices, Vorteile und Tipps

User Experience

Mit SEO gelingt es Ihnen, Traffic auf Ihre Website zu lenken. Was dann folgt, ist mindestens genauso entscheidend: Sie wollen, dass Ihre Nutzer auf der Seite bleiben, mit ihr interagieren und im besten Fall zu Kunden werden. Hier kommt die User Experience ins Spiel.

Der Begriff User Experience (kurz UX) beschreibt das Nutzererlebnis, also die Erfahrung, die Menschen mit einem Produkt machen. Zwar ist die User Experience kein offizieller Rankingfaktor von Google, aber sicher ist: Google kann mithilfe von Kriterien wie Verweildauer und Absprungrate sehr wohl bewerten, ob eine Seite die Erwartung des Suchenden erfüllt. Falls nicht – und die Nutzer kehren schnell auf die Suchergebnisseite zurück und klicken ein anderes Ergebnis an – wird die betreffende URL mit der Zeit im Ranking sinken.

Internationales SEO

Beim internationalen SEO geht es darum, international gefunden zu werden. Das ist komplexer, als es zunächst klingt: Wer seine lokale SEO-Strategie 1:1 für andere Länder übernimmt, wird schnell an seine Grenzen stoßen.

Es gilt: andere Länder, andere Sitten – das gilt auch für das Online-Marketing. Während Google in Deutschland ungeschlagen die Nummer 1 im Suchmaschinenmarkt ist, ist in anderen Märkten mitunter ein anderer Anbieter die primäre Suchmaschine. Hinzu kommen kulturelle, wirtschaftliche und religiöse Einflüsse: Es gibt nicht nur Unterschiede bei der Kaufkraft, sondern auch hinsichtlich Themen wie Nachhaltigkeit oder Offenheit für technische Neuerungen. Bevor Sie mit Ihrem Angebot in andere Länder expandieren, ist eine internationale Marktanalyse und eine genaue Kenntnis der Zielgruppen unumgänglich.

Ferner ist es nicht trivial, die bestehende Keyword-Strategie 1:1 auf andere Länder zu übertragen. Mitunter gibt es verschiedene Begriffe für ein und dieselbe Sache, oder die Suchintentionen unterscheiden sich. Wir empfehlen daher immer, einen Muttersprachler oder ein SEO-Team vor Ort mit ins Boot zu holen.

Vor diesem Hintergrund ist eine der wichtigsten Aufgaben die Entscheidung für eine internationale Domainstrategie. Ob Sie mit Verzeichnissen, Subdomains oder Top-Level-Domains (TLD) arbeiten, ist nicht pauschal zu entscheiden – jede der Strategien hat Vor- und Nachteile, die je nach Ausgangsbedingungen und Marketingzielen sorgfältig abzuwägen sind.

Sonderfall: Website-Relaunch

Ein Website-Relaunch bezeichnet eine neue Version der bisherigen Website. Mögliche Gründe sind sinkende Traffic- oder Conversion-Werte, veraltete Technik oder Design oder eine geänderte strategische Ausrichtung.

Ein Website-Relaunch ist ein großes Projekt, das einige Risiken birgt – insbesondere in Bezug auf SEO. Die Gefahr ist groß, dass Rankings und Traffic verloren gehen. Allerdings birgt ein Relaunch auch die Chance, die Sichtbarkeit im Web zu erhöhen, die eigene Positionierung zu schärfen und mehr Leads zu generieren.

Damit der Relaunch nicht zum Fiasko wird, ist eine sorgfältige Planung unumgänglich – vorrangig im Bereich SEO. Eine Bestandsaufnahme zeigt, was bei der alten Website gut läuft und was nicht. Die einzelnen Unterseiten müssen auf ihre Leistung hin geprüft und mögliche Keyword-Kannibalisierung aufgedeckt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen bei der Entscheidung, welche Seiten ergänzt, zusammengeführt oder gelöscht werden können.

Folgende Kriterien gilt es bei einem Relaunch unbedingt zu beachten:

  • Backup der alten Seite erstellen
  • Buyer Personas vorab definieren
  • User Experience und SEO nicht zugunsten des Designs vernachlässigen
  • Interne und externe Verlinkungen anpassen
  • URLs korrekt weiterleiten
  • HTML-Codes überprüfen
  • Checken, ob alle Seiten erreichbar sind
  • Title und Description übernehmen
  • Tracking-Codes korrekt implementieren
  • Sitemap überprüfen und in der Search Console hochladen
  • Google-Ads-Anzeigen anpassen
  • Monitoring und schnelle Anpassungen nach dem Livegang

Website-Relaunch mit Growth Driven Design

Allzu oft passiert es, dass ein Website-Relaunch zum Mammutprojekt ausartet und dabei deutlich mehr Budget verschlingt als ursprünglich geplant. Eine Möglichkeit, sowohl das Risiko gering zu halten als auch Zeit und Budget im Rahmen zu halten, ist der Growth-Driven-Design-Ansatz.

Growth Driven Design bezeichnet die stetige Weiterentwicklung Ihrer Website auf Basis analysierter Nutzerdaten. Dabei wird ein dreistufiger Prozess durchlaufen:

Prozess des Growth Driven Design: Strategie, Launch Pad Website, kontinuierliche Verbesserung

Soll heißen: Oberstes Ziel ist es, möglichst schnell eine neue Website live zu bringen und diese nach Veröffentlichung immer weiter zu optimieren. Angepeilt ist ein Zeitraum von 6 bis maximal 12 Wochen – statt 3, 6 oder gar 12 Monaten.

Der Vorteil dieses Vorgehens: Sie sammeln schon früh Nutzerdaten und Feedback von echten Kunden, statt Ihren kompletten Relaunch auf der Basis von Annahmen durchzuführen. Statt eines kostenintensiven Großprojektes fällt ein monatlicher Retainer an, der Ihr Team deutlich weniger einspannt.

Was kostet SEO?

Wundern Sie sich nicht, dass nur wenige SEO-Agenturen Preise auf ihrer Website nennen. SEO ist eben kein Haarschnitt, für den man den Aufwand einigermaßen standardisiert kalkulieren kann. Neben der Größe einer Website spielen unter anderem der Optimierungsstand und die auf Kundenseite vorhandenen Ressourcen eine Rolle.

Tendenziell gilt: Je größer und komplexer die Website, desto höher der Arbeitsaufwand. Grundsätzlich können Sie bei einer seriösen Agentur mit Stundensätzen ab etwa 80 € rechnen. Lassen Sie sich von derartigen Stundensätzen nicht abschrecken: Um einen hohen Qualitätsstandard zu gewährleisten, investiert eine gute Agentur in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und in hochwertige, kostspielige SEO-Tools.

Die richtige SEO-Agentur finden

Der Erfolg eines SEO-Projektes steht und fällt mit der Auswahl eines geeigneten Anbieters. Einige Kriterien für eine gute SEO-Agentur:

  • Wie schnell wird Ihre Anfrage beantwortet?
  • Welchen Eindruck macht die Website der Agentur? Wie ist es um die eigene Auffindbarkeit bestellt?
  • Welche Zertifikate hat die Agentur?
  • Wie sind die Bewertungen (z. B. bei Google oder Kununu)?
  • Wie groß ist die Agentur? Welches Portfolio wird angeboten?
  • Stehen die Mitarbeiter auf der Website? Welchen fachlichen Hintergrund haben sie?
  • Betreibt die Agentur einen aktiven Blog? Ist der Inhaber oder sind Mitarbeiter auf Konferenzen, mit Vorträgen oder Fachbeiträgen aktiv?

B2B SEO mit den growth pilots

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, wissen Sie nun theoretisch Bescheid über SEO. Liegt die Herausforderung in der praktischen Umsetzung oder im Zeitmangel, stehen wir mit unserem Know-how zur Verfügung.

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GP
Autorgrowth pilots TeamRedaktionB2B Search Marketing, Content-Strategie & Messbarkeit